Auch das Frühstück ist natürlich vom Feinsten. Interessant: es gibt Honig mit Honigwabe. Das hatten wir noch nie gesehen. Wir sitzen mit Blick auf die nahen Alpen. Sie sind nur ein wenig von Wolken umhangen.
Die nächsten 170 km bis zum Reschenpass ist der anspruchsvollste, aber auch landschaftlich spektakulärste Abschnitt unserer Tour. Wir sind sehr gespannt!
Bis Füssen sind wir im Nieselregen unterwegs. Der Forggensee, Alpen und der türkise Lech munteren uns auf. Füssen ist regnerisch, voll mit Touristen und hektisch. Wir bleiben nur für eine Cafepause und ziehen weiter nach Reutte. Ab hier beginnt der Anstieg. Gleich die ersten paar Hundert Meter sind so steil, daß sogar Schieben hart ist. Auch der große E-Biketrupp schiebt. Zwei Mädels mit Zeltgepäck, die wir schon in Füssen sahen sind ebenfalls ausgebremst. Ich denke mir, das kann ja heiter werden, wenn das die nächsten 15 km so weiter geht brauchen wir 10 Stunden für den Fernpass.
Es bessert sich zum Glück.
Nach dem ersten Berg erhalte ich aufmunterte Zurufen von der E-Biketruppe und etliche Daumen hochs. Nach ca zwei Kilometer erreichen wir die Burg Ehrenfels. Außer Burgbesichtigung könnten wir dort auch noch über eine Hängebrücke namens Highline gehen. Aber über den Pass fahren und die Landschaft betrachten reicht uns völlig als Event. Bevor wir weiterradeln stärken wir uns noch mit einem leckeren Raclette-Brot von der lokalen Käserei.
Oben angekommen sind wir der Ansicht: Der Fernpass – das ist schon langes Bergauffahren, aber doch gut machbar.
Sehr glücklich sind wir über die frisch hergerichtete Abfahrt. Statt Schotter eine niegelnagelnahe Asphaltdecke zum schön runter sausen. Etappenziel heute ist Biberwier. Trotz Nieselei, Radgeschiebe und Bergauffahren – eine sehr, sehr schöne Tour




























