
Für Heute Nachmittag ist Regen angesagt. Vormittags bleibt es trocken.
Wir können zwischen Low Route und High Route wählen. Die Highroute bietet steile An- und Abstiege und Ausblicke auf Loch Ness und die Hügel drum rum. Der Anstieg lohnt sich. Es gibt spektakuläre Aussichten auf die Gegend ringsum. Es sind kaum Wanderer unterwegs. Wir werden von einer Mountainbikerin überholt. Der sehr steile Serpentinenabstieg ist mit Rad sicher adrenalinhaltig hoch zehn.
In Invermoriston ist ein hübsches Café als Pausenmöglichkeit vor den letzten 7 km bis zum Lochside Hostel. Der Wetterbericht hatte Recht: ab 14:00 Uhr gibt es leichten Nieselregen. Wir sind froh früh im Hostel zu sein
Das Lochside Hostel liegt direkt am See. Es wirkt wie eine Studentenwohngemeinschaft. Im großen Aufenthaltsraum wird Gitarre und Pool gespielt oder nur Tee getrunken und Nudeln gegessen.
Die Jungs baden im See wie einige andere wagemutige.
Die Mädels bevorzugen eine warme Dusche. Ringsum das Hostel ist nur Pampa. Es gibt kein Restaurant hier. Von daher kocht Bernhard wie viele andere jungen Menschen in der Hostel – Küche einen großen Topf Nudeln mit Pesto.
Hier gibt es auch Abendprogramm: Schottisch Tanzen ab 21:00 Uhr.
Das Übernachten in der Jugendherberge ist erlebnisreich.
Es gibt vier schottische Tänze. Danach werden Handtücher ausgeteilt und der harte Kern des Tanztrupps springt in den See. Da ist der größte Teil unserer Wandertruppe allerdings schon im Bett. Wer will, kann die Nacht durchfeiern.
Einer der ehrenamtlichen des Hostels hatte sein Bonnet – ein kariertes Ehrentuch – erhalten. Das mußte natürlich würdig gefeiert werden.
Unser 6 Bettzimmer war zum Glück abseits und lärmfrei. Dann gibt’s noch einen Albtraum, bedingt durch die Enge im 6er Stockbettzimmer.
Früh am Morgen um 5:30 geht der Feueralarm im ganzen Hostel los – zum Glück nur weil ein feierfreudiger Mensch im Innenraum geraucht hatte. Die Anlage funktioniert einwandfrei – komplett alle sind wach.


















































