Olav 22 Fokstugu – Hjerkinn

Die Handschuhe aus Lillehammer hätte es nicht gebraucht, wir brauchen heute Schutz vor der Sonne und viel Wasser. Die Aussichten beim Wandern übers Fjell sind grandios, der Weg ist angenehm zu gehen, Matsch und Moorstellen, Bäche queren wir inzwischen schon routiniert, es gibt auch lange Holzbohlenwege übers Hochmoor.

Durch die Sonne fühlen wir uns mehr wie auf einer Wanderung im Süden. Zum Glück gibt es Wasserfälle zum Abkühlen und Quellen zum Wasserflaschen auffüllen.

Einmal verpasse ich den Weg, Bernhard ist schon vorgelaufen, drei freundliche Norweger begleiten mich zum Olavsweg zurück. Sie sind hier mit großem Fernglas und Kameras um Tiere und seltene Pflanzen, die nur hier gedeihen, zu beobachten und zu fotografieren.

Es ist seltsam nach der einsamen Etappe wieder in der Zivilisation anzukommen. Die letzten Kilometer aus Asphalt trotten wir eher stoisch vor uns hin und sind sehr froh im Hjerkinnhus anzukommen.

Das Haus ist eher funktional eingerichtet, da müssen wir uns nach unseren heimeligen Holzbehausungen erst mal umstellen. Wir haben das Achtstockbettzimmer jedoch für uns.

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