Olav 15 Borkerud – Fåvang

Frühstart heute, kurz nach 7:00 laufen wir los. Laut Wetterapp regnet es ab 16:00 Uhr. Da möchten wir gerne in der nächsten Unterkunft sein.

Im ersten Teil des Weges nach Magelicamping, im Tal am Lagen gelegen, sind wieder einige Mikroabenteuer eingebaut: unser GPSTrack führt uns auf kaum sichtbaren Trampelpfaden durch hohes Gras, Gesträuch und Gestrüpp. Wir balancieren auf Matschwegen von Grasbüschel zu Grasbüschel, üben uns im Mikado Wandern und klettern über und unter umgestürzten Bäumen durch. Der Abstieg ab Glomstadgard zum See ist richtig steil. Zum Glück dürfen wir all dies bei Sonne erleben.

Im Magelicampingkiosk gibt es neben den üblichen Chips und Süßigkeiten auch das norwegische Wanderhüttenangebot: Tütensuppen, Trockenbechermenüs, Ananas in Dosen, Tee, Kaffee, Knäckebrot, Wurst- und Makrelenaufstrich.

Für unser Abendessen wollen wir Mal die Trockenmenüs: Spaghetti Bolognese und Hühnersuppe mit Nudeln aus dem Becher testen. Man muss nur heißes Wasser übergießen und fünf Minuten abwarten. Mal sehen was unsere verwöhnten Geschmacksnerven dazu sagen.

Die letzten sieben Kilometer des Weges sind eher eine Geduldsprobe, der Weg verläuft auf der Landstraße und wie die Kleinkinder fragen wir uns alle paar Meter wann wir endlich da sind.

Wir schaffen es, direkt vor dem angekündigten Regen, in der größeren Herberge Nordrum Gard anzukommen. Das große alte Bauernhofanwesen sieht aus wie frisch aus dem Bilderbuch.

Dem Regen schauen wir bei Tee und Keksen vom Aufenthaltsraum aus zu. Unseren Wirt sehen wir nur ganz kurz für gefühlt 10 Sekunden. Wie es scheint, möchte er seine Gäste nicht über Gebühr belästigen.

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