Elbe 17 und Elbe 18 Dvur Kralove – Vrchlabi – Elbquelle – Vrchlabi

Theodor Fontane schrieb über das Riesengebirge, das Reich des Rübezahls begeistert “Die Welt ist aus dem Engen heraus, und man hat keine andere Heimath mehr als die Erde…” Hört sich gut an. Da sind wir gespannt, was uns erwartet. Zu seiner Zeit war das Riesengebirge noch kein Besuchermagnet.

Wir radeln sehr entspannt leicht bergauf nach Vrchlabi checken uns für zwei Übernachtungen im Hotel ein und planen am nächsten Tag ohne Gepäck zur symbolisierten Elbquelle zu fahren und zu wandern.

Vrchlabi ist sommers und winters ein Touristenort. Er hat einen kleinen Altstadtkern mit Häusern aus dem 16. Jhd. – die ältesten im Riesengebirge erhaltenen Häuser – und ein Renaissanceschlösschen mit Park.

Das Labeufer ist ansprechend gestaltet, die Labe ist hier eher wie ein grösserer Gebirgsbach. Es gibt jedoch auch Industrieanlagen, die Arbeitsplätze ausserhalb des Tourismusgeschäfts bieten. Der Radweg Nr 2 ist hier sehr gut ausgeschildert, dazu beginnt hier ein Weg zur Quelle: die Nr 22 – Pramen Labe.

Ganz gut, dass wir zur Labe ohne Gepäck fahren.

Wir fahren mit Genuss die Berge rauf und runter. Auf der 295 zur Spindlermühle – am Clarionhotel hoch und auf Waldwegen nach Horni Misecky – die Passstrasse weiter hoch zur Elbquellebaude- Räder abstellen und zur Elbquelle 3km hin und zurücklaufen – abwärts fahren über Horni Mistecky und in einem Bogen die Radrouten 9 und 10 nutzend über Vitkovice und Mrklov durch die schöne tschechische Pampa zurück nach Vrchlabi.

Je höher wir klettern und je näher wir zur Elbquelle kommen, um so mehr Schnee ist zu sehen. Die 3km Fussweg von der Baude zur Elbquelle stapfen wir dann vollends durch Schnee und holen uns nasse Füsse. Ausser einem sprudeligen Tümpel und einem Wegweiser ist nicht viel zu sehen, der Rest steckt im Schnee verborgen.

Die Rückfahrt:

400 Meter weiter unten in Horni Mistecky können wir unseren Tee mit Pfannkuchen in der Sonne draussen geniessen. Unsere Abfahrt und die Fahrt auf dem Radweg 9 und 20 auf einspurigen Strässchen führt uns an grünen Wiesen und blühenden Obstbäumen vorbei. Hier haben wir immer wieder herrliche weite Ausblicke in die grüne Hügellandschaft. Die Rückfahrt bei Nachmittagssonne durchs tschechische Hinterland ist ein sehr, sehr schönes Finale für unsere Elberadwegtour.

Dvur Kralove

Unterwegs nach VrchlabiVrchlabiAuf zur Quelle

Die letzten km zu Fuß

Am Ziel Pramen Labe

Ein Gedanke zu “Elbe 17 und Elbe 18 Dvur Kralove – Vrchlabi – Elbquelle – Vrchlabi

  1. Geschafft, herzlichen Glückwunsch.
    Die Bilder erinnern daran: Selbst der mächtigste Strom hat einmal klein angefangen.
    Liebe Grüße und gute Heimfahrt
    Renni

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