Göteborg – Stocken

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Am Anfang der heutigen Tour mäandern wir bei Nieselregen durchs nördlich gelegene Industriegebiet Göteborgs. Zunächst geht es aber nach dem Frühstück nochmal zurück in unser Hostel, weil einer von uns seine Jacke vergessen hat. Übrigens möchten wir an dieser Stelle mal unser Navi lobend erwähnen, ohne das wir sicher nur schwer aus dem Gewusel herausgefunden hätten.

Nachmittags klart das Wetter auf, die Landschaft ist wiedermal traumhaft schön. Besonderes Highlight ist die Bucht von Stenungssund. Wir überqueren den Hakefjord und den Stigfjord auf zwei langen Brücken und haben von da aus eine phantastische Sicht. Die letzten 30 km heute führen schön an der Schärenküste entlang – in der Abendsonne wirkt sie besonders stimmungsvoll.

Der Weg ist gut befahrbar. Im Speckgürtel von Göteborg fahren wir auf Fahrradwegen, sonst meist auf verkehrsarmen Nebenstrecken. Nach Stenungssund führt die Route leider eine Zeitlang an der viel befahrenen 160 und 172 entlang. Es gibt aber einen Seitenstreifen.

Die Höhenmeter der Tour sind gut zu bewältigen. Die Anstiege sind meist sanft. Nur ein Mal kurz nach Mariebeg war ein kurzes Stück Schieben angenehmer.

Wir sind dennoch froh als die roten Häuschen unserer Jugendherberge in Stocken auftauchen. Sie ist traditionell in schwedischrot gestrichen und umfasst mehrere in der Landschaft verteilte Häuser. Die Lage ist malerisch an der Schärenküste. Es sieht aus wie Bullerbü.

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