Hamburg – Brunsbüttel

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In Hamburg könnte man ohne Weiteres noch länger verweilen. Ein ander Mal.Wir ziehen weiter Richtung Elbemündung. Die Route führt über Wedel. Wir fahren zunächst lange auf guten Radwegen durch Hamburg. Ab Wedel führt der Weg ein Stück weit am Naturschutzgebiet Elbmündung entlang, dann wieder durch hübsche Dörfer mit Reetdachhäusern über Land.

Eine äuserst praktische Einrichtung für durstige und hungrige Radler hier in der Gegend auf dem Land sind die Melkhuser. Kleine Häuschen, in denen man frische Milchshakes, Fruchtquark , Käsebrote, Kuchen im Glas etc kaufen kann. Auswahl nach Laune der Bäuerin. Sehr frisch und lecker. Geld wirft man in ein Kässle. Ein besonders nettes nutzen wir für unsere Mittagsrast.

Die letzten 40 km verläuft die Route dicht an der Elbe entlang. Vorbei an Glückstadt und Brokdorf. Anfangs noch ländlich mit kleinen Strandabschnitten, allerdings ist Baden wegen der Strömungen streng verboten. Die Menschen genießen trotzdem Strandfeeling und Strandbar.

Vor Brunsbüttel ändert sich die Szenerie komplett.  Das Elbeufer ist stark von Industrieanlagen geprägt. Eine Fähre bringt uns von dort weg zum eigentlichen Ort Brunsbüttel.

Dort bauen wir unser Zelt bei Nieselregen auf einem kleinen Campingplatz auf. Es gibt eine Hütte als Schutz vor Regen. Es klart auf und wir schauen uns die hübsche historische Ortsmitte an. Der Markt bildet ein großes Quadrat aus alten Häuschen mit einer Kirche in der Mitte.

Hier gibt es doch in  einem der Häuschen im Marktquadrat einen Pub- sieht aus wie in UK, mit Zapfsäule und Tresen, es sprechen allerdings alle Norddeutsch und suchen mit ihren Handys herumflatternde Pokemons. Dort im Pub wimmelt es wohl davon. Es gibt auch noch ein großes, rotes Bord an der Wand mit Sparbüchsen,  ungefähr 60 Stück. Stammgäste werfen da ihr Wechselgeld rein und Strafgeld. Einmal in der Woche muss man als Stammgast in den Pub, sonst zahlt man Strafgeld. So kann man beim Kneipe gehen sparen.

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